Meine gefühlten April-Scherze im Berufseinstieg

Berufseinstieg

April, April mal anders! 

April, April! Dieser Tag geht mir gewaltig auf den Keks! Dir auch? Denn die meisten April-Scherze in meiner Umgebung sind weder kreativ noch witzig. Ich lache an anderen Tagen, aber nicht am 1. April. Trotzdem komme ich mir an diesem Tag immer ein bisschen veralbert vor. Und ich mache das, was ich immer mache, wenn ein Tag im Kalender erscheint, auf den ich keine Lust habe: Ich ignoriere ihn gekonnt!

Und sobald der April näher rückt, überlege ich mir, was meine wirklichen Aprilscherze in den letzten Jahren waren. Letztes Jahr habe ich daher eine neue Blog-Serie gestartet und meine gefühlten Aprilscherze im Studium mit dir geteilt. Du liest vom BAföG Horror, von viel Bürokratiemist bis hin zur Exmatrikulation, wo ich durch einen Denkfehler fast 6 Monate keine Kohle hatte.

Und dieses Jahr werfe ich das Scheinwerferlicht nicht mehr aufs Studium, sondern auf die Reise danach. Ich berichte dir über meine gefühlten April-Scherze im Berufseinstieg. Hey, was kann da schon schiefgehen? Du bewirbst dich ein bisschen, wartest bis du endlich dran bist, machst dir Gedanken und bist aufgeregt.

Und dann kommt endlich der große 1. Tag. Ich hatte diesen gefühlten 1. Tag mehrmals die letzten Jahre, denn langweilte mich ein Job, wechselte ich. Und jedes Mal wird dir wird vieles suggeriert. Einerseits gaukeln dir die Teams vor, wie glücklich doch alle sind und wie toll die Zusammenarbeit ist. Andererseits habe ich bis jetzt in jedem Job ein Teammitglied gefunden, welches schonungslos ehrlich ist und mich aufgeklärt hat.

Und hier konnte in meinen ersten Jobs viele Parallelen finden, welche sich für mich wie gefühlte Aprilscherze angefühlt haben. Denn den Jackpot habe ich nach Berufseinstieg erst mit Stelle Nr. 4 geknackt. Wenn du also immer noch denkst, dass du in deinen 1. Job gehst und der awesome wird, darf ich statistisch gesehen enttäuschen 😊.

Zur Veranschaulichung meiner Aprilscherze habe ich dir den StepStone Berufseinsteigerreport mitgebracht. Für die Studie hat StepStone eine Online-Befragung durchgeführt, an der rund 3.500 aktuell an einer Hochschule in Deutschland immatrikulierte Studierende teilgenommen haben. Daneben befragte StepStone online rund 4.000 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind, zu ihren Präferenzen bei der Rekrutierung von Berufseinsteigern.

Meine gefühlten Aprilscherze im Berufseinstieg

Die Frage ist natürlich, wie du merkst, dass ein Job scheiße ist. Da du ja vorher nur studiert hast, hast du ja keine Erfahrungswerte. Im Blog-Beitrag “Wie du die perfekte Trainee Stelle findest, habe ich bereits eine Checkliste für dich zusammengestellt, welche du abhaken kannst, sobald du auf Jobsuche bist.

Die Liste ist das Ergebnis meiner Erfahrungen der ersten Jobs, die teilweise eine endlose Katastrophe für mich waren. Damit du gleich erkennst, wann ein Job sich gefühlt, wie ein Aprilscherz anfühlt, verrate ich dir nun meine Aprilscherze des Berufeinstieges.

Erwartungen vs. Realität:

Erwartungen sind Teil unseres Gehirnes und wir können diese nicht abstellen. Sie unterstützen uns dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen. Oft veralbert unser Gehirn uns jedoch gekonnt, indem es übertriebene Erwartungen stellt.

Unternehmen helfen diese übertriebene Erwartungshaltung zu schüren, indem sie dir das Blaue vom Himmel erzählen. Doch welche Erwartungen haben Berufseinsteiger so?

77 Prozent wünschen sich flache Hierarchien und 67 Prozent der Berufseinsteiger wünschen sich einen Vorgesetzten mit klaren Anweisungen. 45 Prozent möchten immerhin ein gut organisiertes Unternehmen.

Haha, i love it.

Du unterschreibst deinen ersten Arbeitsvertrag außerdem mit der Erwartungshaltung, dass

  • du dich weiterentwickeln kannst: persönlich, fachlich und natürlich auch finanziell

Immerhin wünschen sich 85 Prozent der Berufseinsteiger aus dem Stepstone Report eine Möglichkeit zur Entwicklung zum Fachexperten.

Bist du dann im Job, bekommst du Absagen für Fortbildungen (kein Budget). Ferner werden dir die coolen Projekte verwehrt, weil diese sich bereits die Haifische deines Teams geschnappt haben (mehr dazu im letzten Punkt). Finanzielle Weiterentwicklung, wie Gehaltserhöhungen sind auch passé, sind doch erstmal die anderen dran.

  • Du im Job das tust, was im Vorstellungsgespräch vereinbart wurde/im Arbeitsvertrag steht

Die Wahrheit ist, dass ich nur in meinem 1. Job das getan habe, was auch im Arbeitsvertrag stand (Ich war Dozentin & Lehrerin). In allen weiteren Jobs war ich teilweise die ersten Wochen Mädchen für alles (siehe Punkt Einarbeitung). Manchmal übernahm ich Aufgaben, die hardcore unter meinem Niveau waren. Dazusitzen und zu sehen, wie mein Potenzial verschwendet wurde, machte mich traurig.

Es geht natürlich auch die andere Richtung. Ich sollte in anderen Jobs sehr verantwortungsvolle Aufgaben (wie Projektleitung) übernehmen. Mein Gehalt spiegelte das allerdings nicht wider. Manchmal überkam mich sogar das Gefühl, dass Führungskräfte die Stelle absichtlich intransparent halten, damit du im Vorfeld nicht so viel Gehalt verlangen kannst.

Sitzt du erstmal im Boot, wird die ganze Sch** auf dich abgeladen. Egal in welche Richtung es geht, die Realität in deinem 1. Job hat nichts mehr mit deinen Erwartungen zu tun.

PS: Je mehr Zeit zwischen deiner Zusage und deinem 1. Tag vergeht, desto höher werden deine Erwartungen. Hier hilft es realistisch zu bleiben.

Wir sind nicht unsere Eltern und die Tatsache ein Leben lang im 1. Job zu bleiben ist in der heutigen Arbeitswelt höchst unwahrscheinlich. Das haben auch bereits die Unternehmen gemerkt, oder wieso denkst du gibt es TraineeStellen, Talentprogramme, Mentorings und Junge Führungskräfte Programme?

Einarbeitung? Quo vadis? 

Ja, ja, die liebe Einarbeitung.

Laut dem StepStone Report wünschen dich 90 Prozent der Berufseinsteiger und 94 Prozent der Berufseinsteigerinnen eine strukturierte Einarbeitung von erfahrenen Kollegen.

Manche Teams nehmen das Thema daher bitterernst. So um die 5 Prozent aller Teams in Deutschland. Ich bekam teilweise die anderen 95 Prozent zu spüren. Da wurde die Einarbeitung gekonnt an die Mitarbeitenden abgewälzt. Es wurden fancy Excel-Tabellen erstellt, damit die Pflicht getan ist.

Am Ende des Tages verbrachte ich viel Zeit damit, mich selbst einzuarbeiten. Hier nochmal einen lieben Gruß an alle Kollegen, die während Corona eingearbeitet wurden. Im Home-Office eingearbeitet zu werden war ne komplette Katastrophe.

Denn was willst du lernen, wenn die Kaffeepausengespräche fehlen, wenn du keine anderen Teams beim Mittagessen triffst und wenn dir wichtiger Gossip fehlt, weil du keine Chance hast, dich außerhalb des Teams zu vernetzen.

Mein Tipp: Ich hatte in einem Job eine ultimative Patin. Nicht weil sie mir alles so super gezeigt hat, nein sie war einfach super vernetzt! Sie nahm mich mit in Meetings, kannte jeden beim Mittagessen und besorgte sich selbst die geilen Projekte, denn Ihre (und auch meine) Führungskraft war einfach ein Versager.

Manche Führungskräfte sind Versager

Harte Worte denkst du? Lass mich dir eines über Führungskräfte erzählen. Zumindest in meiner Branche verdienen Führungskräfte einen Haufen Geld. Teilweise kannst du hier bereits als Team- und Gruppenleitung 6-stellig verdienen (so der Gossip).

Für ein 6-stelliges Gehalt erwarte ich auch einiges von dieser Führungskraft.

Ich erwarte, dass:

  • sie jeden im Team individuell fördert und fordert (fachlich, persönlich und finanziell).
  • die Gruppendynamik unterstützt (kein Neid, Mobbing und schlechte Stimmung).
  • die Interessen des Teams bei weiteren Anspruchsgruppen durchsetzt (bei übergeordneten Führungskräften, bei Nachbarteams, beim Vorstand).
  • Im Eskalationsfall übernimmt! Dies inkludiert auch das Treffen von strategischen Entscheidungen und das Vorgeben einer klaren Linie, wo wir langlaufen.

Und das sind nur einige Hüte, die eine gute Führungskraft tragen darf. Keinen dieser Hüte zu vernachlässigen, ist die Aufgabe einer Führungskraft.

Und da schlechte Führungskräfte ihre Teams nicht zu eigenständigen Kollegen entwickeln, dürfen sie halt auch im Urlaub/Krankheit Feuerlöscher spielen. 9to5 Arbeiten hört als Konsequenz in den meisten Führungspositionen auf. Im Urlaub wird dauernd das Diensthandy mitgeschleppt. Nicht, weil alle Führungskräfte so unglaublich wichtig sind. Nein, sie haben einfach keine Ahnung was sie da tun.

Laut dem Report „Berufseinsteiger im Fokus“, möchten 82 Prozent der Berufseinsteiger gerne selbstverantwortlich im Team arbeiten. 78 Prozent möchten selbstbestimmt arbeiten. Wie sieht die Wahrheit aus?

Manche Führungskräfte können einfach schwer delegieren oder Entscheidungen treffen. Hier hatte ich schon die Ehre mit Mikromanager zu arbeiten, die jeden Schritt meiner Arbeit kontrollieren wollten. Puh! Ein Abturn, den ich so nie wieder in meinem Arbeitsleben möchte.

Du erkennst, wie viel deiner Arbeitszufriedenheit abhängig von deiner Führungskraft ist. Daher ist hier mein SurvivalTipp: Frage noch im Vorstellungsgespräch, ob du mit einem deiner neuen Kollegen Kontakt aufnehmen darfst, um mit diesem zu sprechen.

Kollegen sind oft ehrlicher und authentischer über die aktuellen Verhältnisse im Team. Hier bekommst du Informationen, die entscheidend für deine Jobwahl sein könnten und dich vor einem besch**** 1. Job bewahren.

Dein erstes Gehalt ist das Wichtigste deiner gesamten Karriere. Überlasse nichts dem Zufall und nutze den Spickzettel, um souverän auf das Totschlagargument „Ohne Berufserfahrung zahlen wir nicht so viel“ zu reagieren.

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Die Unternehmenskultur verkackt

Und jetzt überlege dir mal, dass deine Führungskraft so viele Hüte tragen muss und ein Team mit einer Teamgröße von über 20 Leuten hat. Das kann vorne und hinten nicht aufgehen. Mir persönlich war die Teamgröße immer egal. Denn ich wusste wie ich mich bei großen Teams positioniere. Doch nicht jeder hatte dieses Selbstvertrauen, wie ich. Ich hatte in einen meiner Jobs eine Arbeitskollegin, die komplett untergegangen ist.

Sie ist nach der Elternzeit zurückgekommen und keiner wusste so richtig, was sie eigentlich tat. Sie hatte als einer der wenigen keine regelmäßigen Jour fixes mit der Führungskraft.

Da sie seit Berufseinstieg in diesem Team war und nichts anderen kannte, war ihr gar nicht bewusst, dass sie trotz Bachelor Studium Assistenzaufgaben erledigte.

Ich war die, die sie darauf aufmerksam machte.

Und natürlich änderte sich auch danach nichts, denn so richtig traute man ihr nichts zu. Das passiert, wenn du in ein großes Team kommst, in dem deine Führungskraft nicht führen kann und dich dementsprechend auch nicht nach deinen persönlichen Stärken einsetzt.

Natürlich kann die Führungskraft nicht immer was für große Teams. Sie hat sich diesen Job trotzdem ausgesucht, obwohl sie wusste, was sie wartet. Und daher hält sich hier mein Mitleid in Grenzen (ich erinnere an 6-stellige Gehälter).

Ich erlebe es immer wieder, dass vor allem junge Akademiker ihre Chance wittern und mit Ende 20 und 2 Jahren Berufserfahrung Führungskraft werden.

Immerhin wünschen sich 73 Prozent der Berufseinsteiger aus dem Stepstone Report eine Möglichkeit zur Entwicklung zur Führungskraft.

Und meist kriegen sie sogar den Job. Aber sie kriegen ihn nicht, weil sie so gut auf die Position passen, nein kein anderer hat Bock auf den Job.

Sie werden Führungskraft wohl wissend, dass:

  • das Team über 20 Mitglieder besitzt.
  • dass sie noch nicht mal ein paar Jahre Berufserfahrung besitzen und sie wahrscheinlich niemand ernst nehmen wird.
  • zu Führung mehr gehört, als Aufgaben delegieren und Teamevents veranstalten

Eine Ex Kollegin und damalige Führungskraft hat ihr Herz bei mir ausgeschüttet und ihr Leid geklagt:

„Alexia, du glaubst gar nicht wie mühselig das ist. Ich bin seit 6 Monaten Teamleiter und habe Mitarbeitende teilweise erst einmal live gesehen, weil die nach Corona keinen Bock haben ins Office zu kommen“.

AUTSCH! Wenn es eine Führungskraft nicht mal schafft, ihre Mitarbeitenden ins Büro zu bekommen, tja dann hat diese noch einiges zu lernen. Denn 69 Prozent der befragten Berufseinsteiger aus dem StepStone Report bevorzugen es, im Home-Office zu arbeiten.

Du merkst, dass ein Großteil deiner Zufriedenheit im 1. Job sehr abhängig von deiner Führungskraft bzw. der Unternehmenskultur ist. Ich wage sogar zu behaupten, dass das Team und deine direkte Führungskraft nach den Arbeitsaufgaben die nächsten Kriterien sind, die dafür sorgen, ob du glücklich im Job bist oder nicht.

Mein SurvivalTipp: Frage im Vorstellungsgespräch immer wie groß das Team ist und wie die Führungskraft es schafft die einzelnen Interessen der Teammitglieder zu berücksichtigen? Fängt die Führungskraft an rumzustottern, ist das ein klares Anzeichen, dass sie keinen Plan hat, was sie da tut.

Die Ekel-Kollegen, Projektdiebe und das Mobbing-Dilemma

In der Welt des Berufslebens gibt es oft Situationen, die an einen schlechten Scherz erinnern können, und das sind manchmal die Menschen selbst, mit denen du täglich arbeitest. Leider können Kollegen manchmal zu echten Aprilscherzen werden, die dir die gute Laune rauben und deine Arbeitsfreude beeinträchtigen können.

Es gibt sie in jedem Unternehmen: die Kollegen, deren Verhalten fragwürdig ist und die Atmosphäre im Büro schlecht beeinflussen. Ob es sich um jemanden handelt, der seine Aufgaben nicht erledigt und sie anderen zuschiebt, oder um jemanden, der unangenehme Kommentare macht oder sich respektlos verhält, Ekel-Kollegen können das Arbeitsumfeld stark belasten. Es kann sich anfühlen, als würdest du jeden Tag in eine neue Episode eines schlechten Dramas eintauchen.

Ein weiteres Ärgernis im Berufsleben sind Kollegen, die sich die besten Projekte unter den Nagel reißen, während du mit weniger spannenden Aufgaben zurückbleibst. Es kann frustrierend sein, wenn du hart arbeitest und Ideen einbringst, nur um dann zusehen zu müssen, wie jemand anders die Lorbeeren davonträgt. Es ist wichtig, deine Leistungen und Ideen zu kommunizieren und dich für die Projekte einzusetzen, die dich interessieren und fordern.

Das schlimmste, was ich erlebt habe, ist Ausgrenzung und Mobbing: Liebe Teammitglieder wurden von anderen weggelobt und der Chef hat nur zugesehen. Leider ist Mobbing am Arbeitsplatz immer noch ein weit verbreitetes Problem, das dein Wohlbefinden stark beeinträchtigen kann.

In einem Umfeld, in dem diese Probleme auftreten, kann es schwierig sein, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und das Beste aus deinem Job herauszuholen. Es ist wichtig, dass du deine Grenzen kennst und dich nicht scheust, Unterstützung zu suchen, wenn du dich unwohl fühlst oder das Gefühl hast, unfair behandelt zu werden. Hier sind Betriebsräte oder Gleichstellungsbeauftragte der ideale Ansprechpartner, wenn deine Führungskraft „wegsieht“.

Kombiniert mit einer schlechten Führungskraft kann es daher sein, dass dein 1. Job nicht nur ein Aprilscherz wird, sondern ein toxisches Arbeitsumgelf, dass dich jeden Tag mit Bauchschmerzen aufwachen lässt. Ob es sich um subtile Formen wie Ausgrenzung oder direktes Mobbing handelt, die Auswirkungen können verheerend sein. April, April mag ein Tag für Scherze sein, aber im Berufsleben möchten die meisten Menschen ernsthaft arbeiten und sich in einem positiven Umfeld weiterentwickeln.

Es ist wichtig, dass Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um Mobbing zu bekämpfen und eine positive Arbeitsumgebung zu fördern, in der sich alle Mitarbeiter respektiert und unterstützt fühlen. Indem Unternehmen auf eine gesunde Unternehmenskultur und ein respektvolles Miteinander setzen, können sie dazu beitragen, dass der Arbeitsalltag für alle angenehm und produktiv ist.

Der Übergang von Studium zu Beruf hält einige Herausforderungen bereit

In diesem Blogbeitrag wurde die Realität des Berufseinstiegs beleuchtet, die oft weit entfernt von den Erwartungen ist. Von unrealistischen Vorstellungen bis zu toxischen Arbeitsumgebungen – der erste Job kann wie ein Aprilscherz wirken. Doch trotz dieser Herausforderungen ist es wichtig, standhaft zu bleiben und aus den Erfahrungen zu lernen.

Die richtige Stelle zu finden und kritische Fragen im Vorstellungsgespräch zu stellen, können helfen, Enttäuschungen zu vermeiden. Trotz möglicher Enttäuschungen ist es entscheidend, Mut zu haben, sich weiterzuentwickeln und nach besseren Möglichkeiten zu suchen. Dafür ist die Probezeit übrigens da.

Abschließend möchte ich betonen, dass der Übergang vom Studium in den Beruf oft mit unerwarteten Hürden und Enttäuschungen einhergeht, die sich anfühlen können wie ein endloser Aprilscherz. Doch gerade in diesen Momenten ist es wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen.

Wenn der erste Job nicht den Erwartungen entspricht und sich wie ein schlechter Witz anfühlt, ist es entscheidend, nicht aufzugeben, sondern aus diesen Erfahrungen zu lernen und gestärkt daraus hervorzugehen. Es mag Momente geben, in denen man sich allein und überfordert fühlt, aber es gibt immer einen Weg nach vorne.

Sei mutig, neue Wege zu gehen, und bleibe neugierig auf die Möglichkeiten, die das Berufsleben bietet. Vertraue auf deine Fähigkeiten und halte an deinen Zielen fest, auch wenn der Weg dorthin holprig erscheint.

Suche nach Unterstützung bei Kollegen, Freunden oder Mentoren, wenn du sie brauchst. Und vergiss nicht, dass es wichtig ist, auch auf sich selbst zu achten und eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden.

Denke daran, dass jeder Rückschlag eine Chance ist, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Bleib stark und halte durch, denn hinter jedem schlechten Scherz verbirgt sich die Möglichkeit, etwas Neues zu entdecken und bessere Zeiten zu erleben.

PS: Mit Studienabschluss und Berufseinstieg kommen so einige (finanzielle) Verantwortungen auf dich zu. Die Wichtigsten habe ich im Blog Beitrag Vom Hörsaal zu 9to5 – Der realistische Überlebensguide nach Studienabschluss“ für dich zusammengefasst, damit du direkt erste Themen angehen kannst.

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