Wie dieser Blog-Beitrag entstanden ist
Ich erinnere mich noch sehr genau an diesen Moment. Ich stand in Südafrika, mitten auf meiner Rundreise, mit einem Koffer in der Hand und einem Kopf voller Erwartungen.
Es war das erste Mal, dass ich bewusst in ein 5‑Sterne‑Hotel eingecheckt habe. Nicht, weil es „sein musste“. Nicht, weil ich jemandem etwas beweisen wollte. Sondern weil ich mir selbst etwas erlauben wollte.

Früher dachte ich, Luxus sei etwas für später. Für „wenn ich es geschafft habe“. Für „wenn alles läuft“. Für Menschen, die weniger Verantwortung tragen als ich. Heute weiß ich: Luxus ist keine Belohnung am Ende der Strecke. Luxus ist eine Entscheidung mitten im Leben.
Diese Reise nach Südafrika war nicht nur ein Ortswechsel. Sie war ein innerer Shift. Und innerhalb weniger Stunden habe ich verstanden, warum sich 5‑Sterne‑Hotels nicht nur gut anfühlen, sondern etwas mit Identität, Selbstwert und innerer Ruhe zu tun haben.
Hier sind die fünf Gründe, die ich dort sofort gespürt habe – und die mein Denken nachhaltig verändert haben.
Bevor du weiterliest: Schreib mir gerne schon jetzt in die Kommentare, was für dich Luxus bedeutet. Wir kommen am Ende nochmal darauf zurück.
5 Gründe, warum ich es verdient habe, in 5‑Sterne‑Hotels einzuchecken
Ich muss mich um nichts kümmern
Kein Plan. Kein Denken. Keine Fragen. Einfach ankommen und umsorgt werden.
Am zweiten Tag meiner Südafrika‑Reise habe ich eine Ganztagestour gemacht. Abfahrt um 8 Uhr morgens. Das bedeutete: aufstehen, fertig machen, runter zum Frühstück, genießen. Und was für ein Frühstück das war. Ruhe. Auswahl. Freundliche Gesichter. Kein Gedränge. Kein Stress.
Der Tag war intensiv. Landschaften. Eindrücke. Gespräche. Sonne. Bewegung. Als ich gegen 18 Uhr völlig erschöpft zurück ins Hotel kam, war mir klar: Ich habe keine Energie mehr für Entscheidungen. Keine Lust mehr, mich fertig zu machen, irgendwohin zu gehen oder zu überlegen, was ich esse.
Also habe ich unten kurz Bescheid gesagt, was ich gerne essen würde. Mehr nicht. Keine Erklärung. Keine Rechtfertigung. Und keine 20 Minuten später stand das Essen auf meinem Zimmer.
Ich habe gemütlich gegessen. Danach in Ruhe geduscht. Und war fertig mit dem Tag.
Genau das ist Luxus für mich: keine mentale Last mehr tragen zu müssen. Jeden Tag kam ein Housekeeper vorbei, fragte, ob alles passt, ob ich noch Wasser brauche. Selbst die Kaffeemaschine im Zimmer war ein kleines Ritual, das mich morgens gerettet hat. Nicht, weil ich unten keinen Kaffee bekommen hätte. Sondern weil ich einfach sofort starten konnte.
Für jemanden, der sonst organisiert, plant, strukturiert und vorausdenkt, ist das keine Kleinigkeit. Es ist Entlastung auf Zellebene.
Ich werde ständig gefragt, wie es mir geht
Du kannst dir kaum vorstellen, wie viele Mitarbeitende in diesem Hotel unterwegs waren. Alle paar Meter jemand Neues. Und alle hatten eines gemeinsam: Sie haben mich gesehen.
„Wie geht es dir?“
Diese Frage war am Anfang fast ungewohnt. Unnormal. In meinem Alltag war ich immer diejenige, die fragt. Die hält. Die stabil ist. Die sich kümmert. Mich hat lange niemand gefragt, wie es mir wirklich geht.
Und plötzlich war da Raum für mich.
Ein Concierge fragte mich einmal genau das. Ich antwortete ehrlich: „Mir geht es blendend, vielen Dank.“ Und er sagte: „Das freut mich sehr. Denn dass du glücklich bist, ist unser höchstes Ziel.“
Dieser Satz hat etwas in mir berührt. Weil ich gespürt habe: Hier geht es wirklich um mich. Nicht um Effizienz. Nicht um Abwicklung. Sondern um Wohlbefinden.
Und manchmal ist es genau das, was wir brauchen. Nicht noch ein Coaching. Nicht noch eine Strategie. Sondern jemanden, der fragt: Wie geht es dir gerade?
Ich darf Luxus genießen, ohne schlechtes Gewissen
Das war einer der größten Identity‑Shifts für mich.
Ich habe mir jahrelang erzählt:
- Ich muss hart arbeiten.
- Ich trage Verantwortung.
- Ich kann mir Luxus nicht leisten.
- Ich muss sparen. Vorsorgen. Vernünftig sein.
Luxus war für mich immer „on top“. Etwas, das man nicht braucht. Etwas Überflüssiges.
Und dann war ich dort.
Eine eigene Badewanne. Jeder Wunsch erreichbar. Ruhe. Schönheit. Leichtigkeit. Und plötzlich habe ich verstanden, warum Menschen, die es sich leisten können, Luxus bewusst genießen.
Nicht aus Arroganz. Nicht aus Oberflächlichkeit. Sondern weil Luxus das Leben einfacher macht. Weicher. Klarer.
Luxus nimmt Reibung aus dem Alltag. Und Reibung kostet Energie.
Heute weiß ich: Luxus ist kein moralisches Thema. Luxus ist eine Entscheidung für Lebensqualität. Und ich darf mir diese Entscheidung erlauben, ohne schlechtes Gewissen.
Ich darf mich belohnen, ohne Anlass
Früher habe ich mir selbst ständig Wenn-Dann-Bedingungen gestellt.
- Erst wenn Akademiker Fibel erfolgreich ist, gönne ich mir Urlaub
- Erst wenn ich monatlich 5.000 Euro verdiene, gönne ich mir ein paar Tage frei.
- Erst wenn alles perfekt läuft……
Und dann? Dann darf ich mir was gönnen.
Diese Denkweise habe ich bewusst beendet.
Ich habe mir gesagt: Ende des Jahres belohne ich mich. Für meine harte Arbeit. Für die Doppelbelastung. Für den Mut, Dinge parallel aufzubauen. Für Frankfurt. Für meinen Job. Für Akademiker Fibel.
Und mir war klar: Wenn ich das mache, dann richtig. Ein 5‑Sterne‑Hotel war kein Luxus‑Upgrade. Es war das Minimum.
Nicht, weil ich mir etwas beweisen wollte. Sondern weil ich mir selbst gezeigt habe: Ich bin genug: jetzt schon.
Das war ein weiterer Shift. Weg von „erst wenn“ hin zu „weil ich es verdient habe“.
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Ich muss auf nichts verzichten
Wenn ich Lust auf frischen Fisch hatte, bekam ich ihn.
Wenn ich weiche Kissen wollte, waren sie da.
Wenn ich morgens um sieben Geld wechseln musste, obwohl nichts offen hatte, wurde mir geholfen.
Alle zwei Stunden fuhr ein Shuttle zur Waterfront. Private Taxis nach Camps Bay. Unterstützung beim Organisieren, Bezahlen, Planen.
Ich musste mich nicht einschränken. Nicht rechnen. Nicht verzichten.
Und genau das war das größte Gefühl von Freiheit.
Nicht, weil ich alles konsumiert habe. Sondern weil ich wusste: Ich könnte.
Der wahre Wert von Luxus: gebraucht oder nur gewollt?
Luxus hat ein schlechtes Image. Schnell heißt es: „Braucht man nicht.“ „Verschwendung.“ „Oberflächlich.“
Aber was, wenn Luxus weniger mit Status zu tun hat und mehr mit Selbstachtung?
Luxus ist nicht das, was du brauchst, um zu überleben.
Luxus ist das, was du willst, um dich lebendig zu fühlen.
Ist es notwendig, sich gesehen zu fühlen? Sich sicher zu fühlen? Sich wertvoll zu fühlen? Nein. Aber es macht einen Unterschied zwischen Existieren und Leben.
Luxus kann vieles sein:
- ein 5‑Sterne‑Hotel
- ein Business‑Class‑Flug
- ein eigenes Airbnb mit Ruhe
- oder einfach Zeit ohne Verpflichtungen
Luxus ist die Entscheidung: Ich bin es mir wert.
Luxus beginnt nicht im Hotel, sondern in deinem Kopf
Diese Reise hat mir gezeigt, dass Luxus kein Ort ist. Kein Hotel. Kein Preis. Luxus ist eine innere Erlaubnis.
– Die Erlaubnis, es dir gut gehen zu lassen.
– Die Erlaubnis, dir selbst wichtig zu sein.
– Die Erlaubnis, nicht ständig zu verzichten.
Vielleicht ist dein Luxus kein 5‑Sterne‑Hotel. Vielleicht ist es ein freier Nachmittag. Eine Reise allein. Oder ein Leben, in dem du nicht ständig funktionierst.
Was auch immer es ist: Du darfst es dir erlauben.
Und jetzt meine Frage an dich:
Was ist Luxus für dich und welchen Luxus möchtest du dir irgendwann gönnen?
Schreib es mir in die Kommentare. Ich lese jede einzelne Antwort persönlich.


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