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… 01.10.2012 – Hannover – ein Hörsaal voller Wirtschafts Studenten im 1. Semester, alphabetisch sortiert.
Ich auf Platz 73, zarte 21 Jahre alt. Neben mir: Steffi, 18 Jahre.

Wir kannten uns nicht – und waren doch sofort verbunden.
Als der Dozent die erste Formel an die Tafel schrieb, sahen wir uns an.
Steffi flüsterte: „Dieses Studium bringt uns um.“
Ich lachte. Und wir waren ab da unzertrennlich.
Wir flohen gemeinsam vor Analysis, tranken literweise Kaffee, gingen feiern, wurden Lernpartnerinnen, Freundinnen.
Irgendwann – in einer Mischung aus jugendlichem Trotz und echter Hoffnung – sagten wir:
„In zehn Jahren treffen wir uns wieder – in Frankfurt. Dort wo wir beide mit unseren Familien verbunden sind. Dort, wo das Leben blüht, statt einfach nur „abzulaufen“.
Und weißt du was?
Zehn Jahre später im Jahr 2022 standen wir wirklich da. In Frankfurt. Seite an Seite.
Sie, inzwischen Mutter von zwei Kindern, Amelie (2) und Oliver (3 Monate).
Ich, nach Studienabschluss und Pandemie beruflich angekommen.
Wir – noch immer verbunden, noch immer wir.
Letztens verbrachten wir einen dieser goldenen Nachmittage, an denen alles leicht ist:
Kita-Abholung, Spielplatz, Gespräche, Lachen, Mangoeis.
Und dann – zwischen Schaukel und Parkbank – sah sie mich an und sagte: „Manchmal denke ich, ich bin keine gute Mutter.“

Dieser Satz traf mich wie ein Stich.
Und ich sah sie. Nicht als Freundin. Sondern als Frau, die alles gibt – und es selbst nicht sieht.
Also sagte ich es. Ganz klar. Ganz direkt:
„Du bist eine verdammt gute Mutter.“
Weil du…
– deinen Kindern nicht einfach das Tablet gibst, sondern mit ihnen spielst.
– Amelie auf dem Spielplatz die Erdbeeren schneidest, weil du weißt: genau so liebt sie sie.
– nicht schnell etwas aufwärmst, sondern jeden Tag frisch kochst.
– sie sichtbar und spürbar liebst – mit allem, was du bist.
Du gibst ihnen das, was so vielen von uns früher gefehlt hat: Bedingungslose Liebe.

Zuwendung. Sicherheit. Aber Steffi hatte es vergessen.
So wie wir alle es manchmal vergessen.
Denn vielleicht kennst du sie auch – diese leise Stimme im Kopf, die sagt:
„Ich bin nicht gut genug für…“
– ein besseres Gehalt
– finanzielle Unabhängigkeit
– eine erfüllte Karriere
– ein glückliches, selbstbestimmtes Leben
Aber ich sage dir:
Diese Stimme lügt. Du bist gut genug. Genau jetzt. Mit allem, was du bist. Für alles, was du willst.
Deshalb will ich dich heute an etwas erinnern:
Du brauchst keine Erlaubnis. Du darfst groß träumen. Du darfst dir mehr zutrauen.
Du darfst dir das Leben nehmen, das zu dir passt.
Schreib mir: Wofür bist du gut genug?
„Ich bin gut genug für __________.“
Ich lese jede Nachricht persönlich. Und vielleicht brauchst du genau diesen Satz heute, um wieder in deine Kraft zu kommen.
Deine Alexia von Akademiker Fibel
PS: Wenn du gerade struggelst – innerlich, beruflich oder persönlich – denk dran:
Du bist nicht allein. Und ein einziger Satz kann alles verändern.
👉 Hier ist dein kleiner Reminder: Du bist gut genug.
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