Sie hat 55 ETFs – ETF Depot aufräumen

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ETF-Portfolio aufbauen: Wie ich ein Depot mit 55 ETFs auf 5 starke ETFs reduziert habe

Hast du dich schon einmal gefragt, ob dein ETF-Portfolio wirklich sinnvoll aufgebaut ist oder ob du einfach nur „viel hast“? Schreib mir das gerne in die Kommentare. Mich interessiert, wie viele ETFs aktuell in deinem Depot liegen.

ETF-Portfolio aufbauen klingt für viele nach einer klaren Sache. Ein paar ETFs auswählen, besparen, fertig. In der Realität sieht es aber oft ganz anders aus.

Vor kurzem hat mir eine Followerin auf Instagram geschrieben. Nennen wie sie Alice. Sie war unsicher. Nicht, weil sie nichts gemacht hat. Sondern weil sie zu viel gemacht hat.

ETF Depot aufräumen All in AliceSie hatte über 50!!! Positionen in ihrem Depot. ETFs, Einzelaktien, Themen, Trends. Alles dabei. Und genau das ist das Problem.

Ich wurde neugierig. Sie hat mir ihr Depot geschickt. Und ich sag dir ehrlich: Ich bin fast vom Stuhl gefallen.

Also habe ich ein Video aufgenommen und ihr Depot Schritt für Schritt aufgeräumt. Am Ende sind nur noch 4 bis 5 ETFs übrig geblieben. Und genau das schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Ein ETF-Zoo ohne klare Strategie

Die Followerin hat monatlich etwa 1.054 € investiert. Klingt stark. Diszipliniert. Ambitioniert.

Aber: Sie hatte rund 55 Positionen im Depot.

Und das war kein strukturiertes Portfolio. Das war ein Sammelbecken aus allem, was in den letzten Jahren „gut lief“.

  • Mehrere Welt-ETFs gleichzeitig
  • Regionen-ETFs aus Europa, Asien, USA
  • Themen-ETFs von AI bis Uranium
  • Dividenden-ETFs parallel
  • Rohstoffe wie Gold und Silber
  • Einzelaktien aus dem Tech-Sektor

Das Kernproblem war sofort sichtbar:

Massiver Overlap und keine klare Strategie.

Oder anders gesagt: Sie hat versucht, ihr ETF-Portfolio aufzubauen, aber ohne System.

Warum zu viele ETFs dein Portfolio zerstören

Viele glauben: Mehr ETFs bedeutet mehr Sicherheit.

Die Realität ist genau das Gegenteil.

Zu viele ETFs führen zu:

  • Unkontrollierbarem Risiko
  • Unklarer Gewichtung
  • Keinem echten Fokus
  • Verlust des Überblicks

Und das größte Problem:

Du weißt nicht mehr, warum du überhaupt investierst.

Genau das ist der Punkt, an dem die meisten Akademiker:innen scheitern. Nicht am Wissen. Sondern an der Umsetzung.

Der Wendepunkt: ETF-Portfolio aufbauen mit System

Ich habe ihr Depot nicht einfach „ausgemistet“.

Ich habe es nach klaren Kriterien analysiert. Genau nach dem System aus meinem ETF-Kompass.

Das Ziel war nicht: weniger ETFs.

Das Ziel war: ein funktionierendes System.

Wir sind Schritt für Schritt durchgegangen.

Kriterium 1: Basis-Check – Was sofort rausfliegt

Die erste Regel beim ETF-Portfolio aufbauen:

Ein ETF muss ein ETF sein.

Klingt banal. Ist es aber nicht.

In ihrem Depot waren viele Einzelaktien:

  • ASML
  • Siemens Energy
  • Infineon
  • Micron
  • Taiwan Semiconductor

Diese fliegen sofort raus.

Warum?

  • Keine Diversifikation
  • Kein System
  • Einzelrisiko extrem hoch

Zusätzlich raus:

  • Nischen-ETFs mit Mini-Beträgen
  • Unbekannte Anbieter
  • Positionen mit 2 € oder 5 € Sparrate

Das bringt dir nichts. Es fühlt sich nur nach „mehr“ an.

Kriterium 2: Diversifikation – Schluss mit Themen-Hype

Hier wurde es spannend.

Sie hatte ETFs auf:

  • Uranium
  • Space
  • Blockchain
  • AI Infrastruktur
  • Healthcare Innovation

Klingt nach Zukunft. Ist aber oft nur eines:

Wetten auf Trends.

Und genau das hat in einem strukturierten ETF-Portfolio nichts verloren.

Warum?

  • Extrem hohes Risiko
  • Starke Schwankungen
  • Keine Einbettung in Strategie

Diese ETFs sind keine Basis. Sie sind maximal Beimischung.

Und bei ihr waren sie der Fokus.

Du möchtest wissen welche Themen- und Trend-ETFs wirklich für dich Relevant sind und welche dem Hype nicht wert?

>> Hier entlang

Kriterium 3: Sicherheit – UCITS und Struktur

Ein Punkt, den viele unterschätzen.

Ein ETF muss sicher sein.

Das bedeutet laut ETF-Kompass:

  • UCITS-konform
  • Sondervermögen
  • Reguliert in der EU

Einige Positionen waren US-lastig ohne UCITS-Struktur.

Das kann steuerlich und regulatorisch problematisch werden.

Auch das ist ein klassischer Fehler beim ETF-Portfolio aufbauen.

Kriterium 4: Rendite und Wachstum – Zinseszins nutzen

Jetzt kommt der entscheidende Punkt.

Viele ihrer ETFs waren ausschüttend.

Das Problem:

Du bremst deinen Zinseszinseffekt.

Für deine Rente mit 50 ist klar definiert:

  • Thesaurierend bevorzugen
  • Langfristig denken
  • 6 bis 8 Prozent p. a. anpeilen 

Das bedeutet:

Dein Geld arbeitet weiter. Ohne dass du eingreifen musst.

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… die 13-Kriterien-Checkliste, die dir zeigt, welche Renner-ETFs alle Prüfungen mit Bravour bestehen.
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Das eigentliche Problem: Massiver Overlap

Selbst nach der ersten Bereinigung waren noch 13 ETFs übrig.

Aber: Viele davon waren eigentlich identisch.

Beispiel:

  • S&P 500
  • MSCI World
  • All World ETF

Alle enthalten zu einem großen Teil US-Aktien.

Das Ergebnis:

Über 80 % USA-Anteil im Portfolio.

Ohne dass sie es bewusst entschieden hat.

Das ist gefährlich.

Weil du glaubst, du bist diversifiziert.

In Wahrheit bist du es nicht. Und wenn es in den USA wieder ruckelt, ruckelt es in deinem Depot gleich doppelt.

Ich habe mit Hilfe der KI & Claude (unbezahlte Werbung) die Doppelungen auf einer Weltkarte gezogen. So wird die Überlappung der verschiedenen ETFs noch einmal deutlicher.

Der finale Schritt: ETF-Portfolio aufbauen mit Klarheit

Nach allen Kriterien haben wir radikal reduziert.

Von 55 Positionen auf 5.

Das Ergebnis:

  • Klare Struktur
  • Kontrolliertes Risiko
  • Nachvollziehbare Strategie
  • Fokus auf Wachstum

Und das Wichtigste:

Sie versteht jetzt ihr Depot.

Was du daraus lernen kannst

Wenn du dein ETF-Portfolio aufbauen willst, dann merke dir das:

  • Mehr ETFs machen dich nicht besser
  • Komplexität ist kein Zeichen von Intelligenz
  • Ein gutes Portfolio ist einfach

Oder noch klarer:

Du brauchst kein ETF-Zoo. Du brauchst ein System.

Perfekt für dich, falls…

  • du mehr als 10 ETFs im Depot hast und langsam den Überblick verlierst
  • du ständig neue ETFs hinzufügst, aber keine Strategie hast
  • du Angst hast, etwas zu verpassen und deshalb alles kaufst
  • du endlich verstehen willst, warum du investierst

Fazit: ETF-Portfolio aufbauen heißt reduzieren, nicht sammeln

Die meisten denken, sie müssten immer mehr tun.

Mehr analysieren. Mehr kaufen. Mehr optimieren.

Die Wahrheit ist:

Du musst weniger tun. Aber das Richtige.

Diese Followerin hat nicht falsch investiert.

Sie hat einfach ohne System investiert.

Und genau das ist der Unterschied zwischen:

  • Ich probiere mal ETFs aus
  • und „Ich baue mir Vermögen auf

Wenn du dein ETF-Portfolio aufbauen willst, brauchst du Klarheit.

Keine Trends. Keine Hypes. Keine 50 Positionen.

Sondern ein System, das du verstehst und durchziehst.

Wenn du willst, dass ich dein Depot genauso analysiere und dir klar sage, was rausfliegt und was bleibt, dann schreib mir einen Kommentar.

Oder noch besser:

👉 „Depot analysieren lassen und Klarheit gewinnen

Dann zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein Portfolio so aufbaust, dass es wirklich für dich arbeitet.

FAQ

Wie viele ETFs sollte ein Portfolio haben?

In den meisten Fällen reichen 3 bis 5 ETFs völlig aus, um ein breit diversifiziertes Portfolio aufzubauen.

Sind Themen-ETFs sinnvoll?

Nur als kleine Beimischung. Sie sollten niemals die Basis deines Portfolios bilden.

>> Hier kommst du zur Trendanalyse, die jährlich aktualisiert wird

Was ist das größte Problem bei ETF-Portfolios?

Massiver Overlap. Viele investieren mehrfach in dieselben Unternehmen, ohne es zu merken.

Was ist wichtiger: ETF-Auswahl oder Strategie?

Die Strategie ist entscheidend. Ein guter ETF bringt dir nichts ohne klares Konzept.

Wie erkenne ich ein gutes ETF-Portfolio?

Du kannst jede Position erklären. Du kennst dein Risiko. Und du hast einen klaren Plan.

ETF-Portfolio aufbauen heißt Klarheit statt Chaos

Die Geschichte dieser Followerin ist kein Einzelfall. Im Gegenteil. Sie ist der Standard.

Viele Akademikerinnen und Akademiker starten motiviert. Sie informieren sich, schauen Videos, lesen Beiträge. Und dann passiert etwas ganz Typisches:

Sie kaufen. Immer weiter.

Ein ETF hier. Ein Trend dort. Noch ein Dividenden-ETF. Vielleicht noch ein Rohstoff. Klingt nach Strategie. Ist aber oft nur Unsicherheit in Verkleidung.

Genau das hast du in diesem Beispiel gesehen. 55 Positionen. Viel Aktivität. Aber kein klares System.

Und das ist der entscheidende Punkt beim ETF-Portfolio aufbauen:

Nicht die Anzahl deiner ETFs entscheidet über deinen Erfolg. Sondern die Klarheit deiner Strategie.

ETF Depot aufräumen All in Alice2Ein sauberes Portfolio fühlt sich ruhig an. Du weißt, warum jede Position drin ist. Du verstehst dein Risiko. Du triffst Entscheidungen bewusst und nicht aus Angst, etwas zu verpassen.

Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der einfach investiert und jemandem, der Vermögen aufbaut.

Wenn du gerade merkst, dass dein Depot eher nach „zu viel von allem“ aussieht, dann ist das kein Problem. Es ist der perfekte Moment, um es richtig zu machen.

Du musst nicht alles neu erfinden. Du brauchst nur ein System, das funktioniert.

👉 „Hol dir den ETF-Kompass und sichere dir alle 13 Kriterien, die ein ETF haben muss um ein Renner-ETF zu werden

Genau dafür habe ich den ETF-Kompass entwickelt. Damit du nicht jahrelang herumprobierst, sondern direkt verstehst, wie du dein ETF-Portfolio aufbauen kannst, das wirklich zu dir passt.

Hol dir die Struktur, die dir bisher gefehlt hat. Und bau dir ein Depot, das nicht nur gut aussieht, sondern langfristig für dich arbeitet.

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